Projektpartner
Das Konsortium des Verbundvorhabens setzt sich aus den vier Forschungspartnern COS, TZW, IOSB und
3S Consult zusammen. Hinzu kommen als Anwendungspartner die BWV,
ZV Wasserversorgungsgruppe Mühlbach und ZV Obere Zabergäugruppe.
Anwendungspartner
Arbeitspakete
Im Fokus des Projekts stehen eine optimierte Monitoring, die Einbindung von Wasserbedarfsprognosen, die Entwicklung einer zentralen Wissens- und Datenplattform sowie die Implementierung eines integrierten Netzsimulationsmodells für das gesamte Wasserversorgungssystem, um die betriebliche Effizienz und die langfristige Versorgungssicherheit zu verbessern.
Das Projekt ist in sechs Arbeitspakete (AP) untergliedert, wobei ein AP der Koordination und dem Ergebnistransfer gewidmet ist. Die Projektkoordination wird von 3S Consult übernommen.
Detaillierte Definition der Anforderungen an die zu entwickelnden Resilienz-Tools gemeinsam mit den relevanten Akteuren des Verbundsystems der BWV. Bei der Entwicklung und Umsetzung der Resilienz-Tools werden das IT-Sicherheitsgesetz und die KRITIS-Verordnung (ISMS nach ISO 27001) berücksichtigt.
- Daten und Dokumente für das Datenportal stehen zur Verfügung (AP4)
- Anforderungen zu Resilienz-Tools liegen vor.
- Kurzfrist- und Langfrist-Prognosetool
- Prognosen der Spitzentagesbedarfe unter extremen Bedingungen
- Kenntnis über die einzelnen Bedarfsbereiche der Kommunen. Die Daten fließen in das Datenportal ein und werden im Simulationsmodell bzw. für die Ableitung von Risiko-Kennzahlen und letztlich für strategische/planerische Aussagen genutzt.
Erstellung eines aggregierten Simulationsmodells für Wasserverbundsysteme sowie Etablierung einer “Resilienzampel”, welche Resilienzkennzahlen anzeigt. Sie bildet die Grundlage für die Kommunikation zwischen Fernwasserversorger und den angeschlossenen Versorgungsunternehmen einschließlich der politischen Entscheidungsträger in den Kommunen. Kritische Entwicklungen werden somit frühzeitig erkannt. Gegenmaßnahmen und optimierte Betriebsführungsstrategien können rechtzeitig geplant und eingeleitet werden.
Ziel ist die Bereitstellung eines cloudbasierten Portals zur zentralen Sammlung und Bereitstellung aller wesentlichen Daten (Messungen, Prognosen, Simulationen) und Dokumente (z. B. Netzpläne, technische Dokumentationen) des Verbundsystems inklusive Zugriffsrechteverwaltung.. Das Portal dient hierbei als Datenquelle sowohl für das Verbund-Simulationsmodell als auch die Resilienz-Ampel. Zur Visualisierung der Daten werden nutzergerechte Dashboards bereitgestellt. Grundsätzlich sind zwei Anwendungen des Portals vorgehen: Zum einen im Echtzeit- bzw. Kurzfrist-Prognosehorizont. Zum anderen zur Simulation verschiedener Langfrist-Szenarien (Zeithorizont: Jahre bis Jahrzehnte).
Es werden das IT-Sicherheitsgesetz und die KRITIS-Verordnung (ISMS nach ISO 27001) berücksichtigt.
Im Fokus des Projekts steht die praktische Umsetzung und Evaluierung der entwickelten Resilienz-Tools im Versorgungsgebiet der Bodensee-Wasserversorgung sowie der Nachweis ihrer Übertragbarkeit auf andere Wasserverbundsysteme. Es werden historische Verbrauchswerte und Eigenversorgung (also Verfügbarkeit weiterer Quellen) der Mitglieder untersucht, um eine Prognose des mittleren- und Spitzenbedarfs aufzustellen (AP 2). Dazu werden die eigenen bzw. weiteren externen Kapazitäten der Verbandsmitglieder erfragt und in einem aggregierten Modell des Verbundsystems implementiert, um die Möglichkeiten der Versorgung für Ausfallszenarien darzustellen und berechnen zu können („N-1 Betrachtung“). Darauf aufbauend werden Resilienzkennzahlen ermittelt und in der Resilienzampel transparent dargestellt. Neben den technischen Resilienzstrategien ist die organisatorische Resilienz ein Ziel des Verbundsystems.
- Webseite
- Fachvorträge
- Fachpublikationen
- Präsentationsmaterial für interessierte Versorger Detail-Planung
Ziele
Kontakt

Dr.-Ing. Jochen Deuerlein
3S Consult GmbH
Büro Karlsruhe
Albtalstraße 13
76137 Karlsruhe
Telefon: +49-721-2039752-1
E-Mail: deuerlein@3sconsult.de



