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Eine stationäre Berechnungen betrachtet genau einen Betriebszustand. Typischerweise planerische Volllast. Bezogen auf 8760 Betriebsstunden im Jahr liegt Volllast in vielen Rohrleitungssystemen nur wenige Stunden an. Sogenannte geordnete Jahresdauerlinien veranschaulichen diesen Sachverhalt.

Stationäre Berechnungen werden auch für einzelne charakteristische Punkte der Jahresdauerlinie durchgeführt
wie z.B. für Teillast und Schwachlast.
3S Consult führt stationäre Berechnungen in Werkverantwortung zum Festpreis durch.
Dann, wenn physikalisch Trägheit, Kompressibilität und Ausbreitung/Abbau eine Rolle spielen sowie zeitliche Entkopplung,
Zeit und Schnelligkeit wichtig sind, ist eine instationäre Betrachtung sinnvoll - wenn nicht erforderlich.
Bei Rohrleitungssystemen ist eine genereller Trend zu beobachten:
Die Anforderungen an den Anlagenbetrieb steigen ständig. Betriebszustände, wie sie früher nur in Ausnahmefällen
anstanden, werden aus wirtschaftlichen Gründen Bestandteil des Normalbetriebes.
Der Anlagenbetreiber muss immer schneller Lösungen für noch unerprobte Betriebssituationen bereitstellen.
Inbetriebnahmephasen und Standzeiten werden zeitlich immer stärker limitiert.
Diese Anforderungen lösen die bisher übliche strikte Trennung in stationäre Berechnungen (relevant für die Planung) einerseits und hochfrequente Druckstoßuntersuchungen (relevant für Stör- und Spezialfälle) andererseits zunehmend auf.